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Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
Die Zentralbibliothek Dortmund wurde im Jahre 1907 gegründet. Damals hieß sie „Wilhelm-Auguste-Viktoria-Bücherei der Stadt Dortmund“, heute heißt sie die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. Es befindet sich im Innenstadt Dortmund, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Das Gebäude wurde von dem Schweizer Architekt und Professor für Architektur, Mario Botta im 1999 entworfen.
Die Bibliothek Dortmund hat im Besitz ca. 1 Million Medien, davon 300.000 im Freihand- und 700.000 im Bestand. Im innen der Bibliothekgebäude, befindet sich das Institut für Zeitungsforschung. Einen wesentlichen Einfluss hat die Stadt und Landesbibliothek Dortmund auch im Bereich der elektronischen Ressourcen und der digitalen Bibliothek (DigiBib). Es bietet ein Internet-Portal für den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen als auch wo und wie die gefundenen Informationen verfügbar sind: ob als gedrucktes Medium in einer Bibliothek, in elektronischer Form oder im Online-Buchhandel.
Die Neubau der Bibliothek Dortmund wurde im Mai 1999 eingeweiht. Es sollte „zukunftsgerecht“ gestaltet sein, damit alle bekannten Zukunftstechnologien hinein eingebaut werden könnten. Dank der Architektur hatte die Bibliothek eine hohe „Technologiefähigkeit“ und wurde in der Lage, nach der Eröffnung im Jahre 1999, weiterhin konstruktiv und beispielhaft an der Installation neuer Technologien zu arbeiten. Die durchziehenden Doppelböden des Hauses haben die spätere Verkabelung sehr viel erleichtert. Die gute Dateninfrastruktur war eine Grundlage für die Durchführung des Projektes „Digitale Bibliothek in Öffentliche Bibliotheken“.
Die Gesamtfläche beträgt 14 500 m² und dient für eine Gesamtzahl an Benutzer von etwa 65000. Eine Öffentliche Bibliothek hat eine hohe infrastrukturelle Bedeutung für eine Großstadt, darum wurde es neben den Hauptbahnhof gebaut. Die Gebäude ist aus zwei Teile gebildet: ein Riegel und eine gläsernen Rotunde. Der Riegel versorgt die moderne Bibliothek mit den Platzforderungen und die Rotunde garantiert einen zukünftigen Entwurf. Die Rotunde liegt im Norden des Riegels und ist ausschließlich aus Glas gebaut. Es ist ein halbkreisförmiger Baukörper der aus der Riegel nach Vorne kommt. Dieses Baukörper hat eine ungewöhnliche Form die Erstaunen produziert. Die transparente Architektur entspricht den Prinzip der Bibliothek als „durchschaubares Haus“.
Die Bibliothek wurde mit der Idee der Zugänglichkeit entworfen. Die Flächen im Haus sind unproblematisch und direkt erreichbar. Das wird auch durch die Präsenz der Rolltreppen erreicht. Die Bibliothek Dortmund ist ein prachtvolles Gebäude, ein Muss für jeden, der die Stadt besichtigt und einen Blick auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt haben möchte.
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